Die niedrigdosierte Kombinationspille
Während die ersten Kombinationspillen, die Anfang der 1960er-Jahre auf den Markt kamen, relativ hohe Hormondosierungen enthielten, wurden diese über die Zeit reduziert. Die meisten der heute verfügbaren Kombinationspillen sind niedrig dosiert, d. h. sie enthalten nur noch 15 bis 30 Mikrogramm des Östrogens Ethinylestradiol.
Die niedrigdosierte Kombinationspille
Während die ersten Kombinationspillen, die Anfang der 1960er-Jahre auf den Markt kamen, relativ hohe Hormondosierungen enthielten, wurden diese über die Zeit reduziert. Die meisten der heute verfügbaren Kombinationspillen sind niedrig dosiert, d. h. sie enthalten nur noch 15 bis 30 Mikrogramm des Östrogens Ethinylestradiol.
Einphasen- und Mehrphasenpräparate
Bei den Kombinationspräparaten wird zwischen Einphasen- und Mehrphasenpillen unterschieden. Am häufigsten werden Einphasenpräparate verschrieben. Bei ihnen ist die Dosierung der eingesetzten Hormone in jeder Tablette identisch. Bei den mehrphasigen Pillen ist die Einnahme in der richtigen Reihenfolge wichtig. Deshalb sind die Pillen der verschiedenen Phasen mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet. Mehrphasenpräparate enthalten Tabletten mit verschieden hohen Dosierungen von Östrogen und Gestagen.
Einnahmeschemata 21+7, 24+4 und 26+2
Neben den Dosierungen werden auch drei Einnahmeschemata unterschieden. Das klassische Einnahmeprinzip ist 21+7. Dabei wird die Pille täglich über 21 Tage hinweg eingenommen, danach erfolgt eine siebentägige Pause (bzw. die Einnahme wirkstofffreier Tabletten), in die auch die Menstruationsblutung fällt. Am 29. Tag beginnt die Einnahme erneut für 21 Tage, es folgen sieben Tage Pause bzw. die Einnahme wirkstofffreier Tabletten usw.
Ein neuartiges Einnahmeschema ist das 24+4-Prinzip. Dabei wird der Rhythmus des 28-tägigen Zyklus beibehalten, jedoch enthalten bei diesen Präparaten 24 Tabletten Hormone, vier weitere farbig unterschiedlich gekennzeichnete sind wirkstofffrei. Während der vier Tage, in denen die wirkstofffreien Tabletten eingenommen werden, kommt es zur Menstruationsblutung.
Ein weiteres Schema mit ähnlicher Wirkweise hat das Mehrphasenpräparat mit einem Einnahmeprinzip von 26+2. Hierbei werden über 26 Tage Hormone in unterschiedlicher Dosierung eingenommen, die letzten beiden Tabletten sind wiederum wirkstofffrei.
Andere hormonelle Verhütungsmittel
Die Pille ist das bekannteste hormonelle Präparat zur Empfängnisverhütung. Es gibt aber auch noch andere Kontrazeptiva, die auf Hormonbasis wirken und somit unterschiedliche Hormondosierungen enthalten. Diese können eine Kombination aus Östrogen und Gestagen enthalten (Pflaster, Ring und einige Injektionspräparate) oder nur Gestagene (einige Injektionspräparate sowie Implantate oder so genannte Hormonspiralen). Diese hormonellen Verhütungsmittel sind verschreibungspflichtig und somit nur mit einem vom Arzt ausgestellten Rezept erhältlich.