Verträglichkeit

Grundsätzlich ist die Kombinationspille für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet, vom Teenageralter bis zu den Wechseljahren. Dennoch ist die Kombinationspille nicht für alle Frauen die optimale Verhütungsmethode.

Gegenanzeigen für eine Verhütung mit der Kombinationspille

Es gibt Risikofaktoren und bestimmte Erkrankungen, bei denen die Kombinationspille als Verhütungsmethode nicht verwendet werden sollte. Dies sollte im Gespräch mit dem Arzt abgeklärt werden. Im Sinne Ihrer eigenen Gesundheit ist es wichtig, dass Sie genaue Angaben über etwaige Vor- oder Begleiterkrankungen einschließlich Brust- oder Unterleibsoperationen, regelmäßige Medikamenteneinnahme sowie bestimmte Krankheiten in Ihrer Familie, die mit Risikofaktoren bei der Einnahme der Kombinationspille in Verbindung stehen, berichten.

Als individuelle Risikofaktoren gelten unter anderem Rauchen, Übergewicht, Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes oder auch Migräne. Sie erhöhen die Gefahr von Nebenwirkungen.

Nicht geeignet ist die Kombinationspille für Schwangere, stillende Mütter oder Frauen, die an einer Östrogenunverträglichkeit leiden. Der Arzt kann Ihnen aber alternative Verhütungsmethoden aufzeigen.

Mögliche Nebenwirkungen

Die heute erhältlichen Varianten von Kombinationspillen sind überwiegend niedrig dosiert und für viele Anwenderinnen gut verträglich. Dennoch können, wie bei jedem Medikament, Nebenwirkungen auftreten. Gerade in den ersten drei Monaten klagen manche Anwenderinnen über Kopfschmerzen, Brustspannen, Übelkeit oder Zwischenblutungen. Auch ein Ausbleiben der Monatsblutung kann vorkommen, ist jedoch, wenn die Kombinationspille der Packungsbeilage entsprechend eingenommen wurde und in der Zeit kein Erbrechen oder Durchfall aufgetreten ist, nicht gleich ein Zeichen für eine Schwangerschaft. Daneben gibt es weitere seltene Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Thrombosen, die meist in Verbindung mit individuellen Risikofaktoren auftreten.

Die Packungsbeilage jedes Präparates informiert darüber, welche Nebenwirkungen auftreten können und wie groß die Wahrscheinlichkeit dafür ist. Auch Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sowie die Mitarbeiter in der Apotheke können Sie dazu informieren. Wenn Sie Nebenwirkungen an sich beobachten, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.

Die Kombinationspille

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Last updated: 2012