Testosteronmangel

Testosteron ist das männliche Geschlechtshormon und wird im Hoden gebildet. Es hat in den unterschiedlichen Lebensphasen jeweils wichtige Funktionen. Beim Ungeborenen sorgt es für die Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane. In der Pubertät ist es für die Vermännlichung verantwortlich. Beim Erwachsenen schließlich steuert es die Sexualfunktion und hält das männliche Erscheinungsbild aufrecht.

Foto: Mann schaut nachdenklich

Wenn Mann sein wichtigstes Hormon entbehrt

All diese Funktionen können beeinträchtigt werden, wenn ein Mangel an Testosteron herrscht. Man spricht dann von Hypogonadismus. Ursachen können angeborene oder erworbene Erkrankungen des Hodens oder der für die Hodenfunktion verantwortlichen Regelzentren im Gehirn sein. Auch das Alter spielt eine Rolle für die Testosteronproduktion. Etwa ein Drittel aller Männer in der zweiten Lebenshälfte sind von einem Testosteronmangel betroffen.

Die Anzeichen sind häufig diffus und unspezifisch. So können geistige und körperliche Leistungsfähigkeit sowie die Muskelkraft nachlassen. Angst, Depressionen, Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten sind weitere Symptome. Auch Libido, Erektionsfähigkeit und Spermienproduktion können infolge abnehmender Testosteronproduktion eingeschränkt sein. Osteoporose ist eine weitere mögliche Folge, ebenso nachlassender Bartwuchs und Körperhaarausfall.

Spritze oder Gel

Hormonersatz-Therapien können Männern mit Testosteronmangel helfen, das psychische und physische Wohlbefinden, die sexuelle Zufriedenheit und damit auch die Lebensqualität zu steigern. Auch Folgeerscheinungen wie Osteoporose kann auf diese Weise vorgebeugt werden.

Bei solchen Hormonersatz-Therapien wird das fehlende Testosteron von außen zugeführt. Dies kann auf verschiedenen Wegen geschehen: per Injektion, Pflaster, Implantat oder über Tabletten.

In seiner Forschung arbeitet das Unternehmen derzeit an der weiteren Optimierung der Behandlung von Hypogonadismus.

Hinweis für Patienten
Jeder Körper reagiert anders auf Medikamente. Deswegen können wir Ihnen nicht sagen, welches Medikament für Sie das richtige ist. Bitte fragen Sie Ihren Arzt.

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