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Multiple Sklerose
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- Multiple Sklerose – eine unheilbare Erkrankung des zentralen Nervensystems
- Symptome der Multiplen Sklerose
- Unterschiedliche Formen des Verlaufs bei Multipler Sklerose
- Multiple Sklerose – Therapie verbessert Lebensqualität
- Im Fokus der Multiplen Sklerose Forschung: Wissen erweitern
- "Mastering MS" (Leben mit Multipler Sklerose)
- Komplettversorgung für MS Patienten
- Hinweis für Patienten
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Multiple Sklerose
Multiple Sklerose – eine unheilbare Erkrankung des zentralen Nervensystems
1838 brachte der englische Arzt Robert Carswell die Auswirkungen einer rätselhaften Krankheit zu Papier: Er zeichnete Gehirn samt Rückenmark mit besonders vielen (multiplen) harten (sklerotischen) Narben. Diese Veränderungen gaben der Krankheit ihren Namen: Multiple Sklerose (MS).
Die Ursachen für Multiple Sklerose war unbekannt – und daran hat sich bis heute nichts geändert. Als Auslöser für MS diskutieren Wissenschaftler derzeit unter anderem Infekte in der Kindheit oder frühen Jugend, ausgelöst zum Beispiel durch Herpes-Viren.
Symptome der Multiplen Sklerose
Der Verlauf der Multiplen Sklerose erfolgt meist in Schüben. MS ist eine chronisch entzündliche und unheilbare Erkrankung des Zentralnervensystems, die sich an vielen unterschiedlichen Symptomen erkennen lässt. Erste Anzeichen der Multiplen Sklerose können plötzlich auftretende Sehstörungen, Lähmungen der Arme und Beine, Koordinations- und Sprachstörungen, Konzentrationsverlust, Müdigkeit und Schwindelgefühl sein.
Neben den sichtbaren, körperlichen Symptomen treten auch verdeckte MS Symptome in Erscheinung: Erschöpfungszustände sowie Wahrnehmungs- und Verhaltensstörungen können das Leben von MS-Patienten und ihren Angehörigen stark beeinträchtigen.
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Unterschiedliche Formen des Verlaufs bei Multipler Sklerose
MS entsteht, wenn die harmonisch aufeinander abgestimmten Komponenten des menschlichen Immunsystems aus ihrer sensiblen Balance geraten. Der Verlauf der MS ist individuell sehr verschieden. Oft treten die Symptome immer wieder neu und in unterschiedlicher Ausprägung auf.
Je nach Häufigkeit der Schübe und dem zwischenzeitlichen Zustand des Patienten unterscheiden Ärzte drei Formen der Multiplen Sklerose:
- Schubförmig-remittierend: Mit dieser häufigsten Form beginnt die MS bei über 80 Prozent aller Patienten. Die Symptome treten plötzlich auf, dauern Tage, Wochen oder Monate. Dann gehen sie mehr oder weniger zurück.
- Sekundär progredient (fortschreitend): Diese Form entwickelt sich bei etwa der Hälfte der Patienten mit schubförmig-remittierender MS innerhalb von zehn Jahren. Die Beeinträchtigungen zwischen den MS Schüben bleiben bestehen und nehmen kontinuierlich zu.
- Primär progredient: Sie ist die seltenste, aber auch schwerwiegendste Form. Zwischen zehn und zwanzig Prozent aller MS-Patienten sind betroffen – meist diejenigen, bei denen die Krankheit im höheren Alter beginnt. Die Beschwerden entwickeln sich von Beginn an nicht in Schüben; der körperliche Zustand verschlechtert sich kontinuierlich.
Multiple Sklerose – Therapie verbessert Lebensqualität
1993 wurde ein Wirkstoff zugelassen, der einem Fortschreiten der Erkrankung vorbeugt und langfristig wirkt: Er senkt die Häufigkeit von MS-Schüben um 30 Prozent – einer von drei Krankheitsschüben bleiben im Schnitt aus.
Eine kontinuierliche Verbesserung des Wirkstoffs trägt heute dazu bei, dass die Lebensqualität der Patienten steigt. So ermöglicht zum Beispiel eine veränderte Formulierung, dass der Wirkstoff nicht mehr kühl gelagert werden muss. Dies erhält die Mobilität der Patienten. Ein weiterer Fortschritt sind automatische Injektionshilfen. Sie erleichtern die tägliche Anwendung des Medikaments.
Im Fokus der Multiplen Sklerose Forschung: Wissen erweitern
Während die Forscher nach neuen Wirkstoffen suchen, treiben die Entwickler von Bayer HealthCare Pharmaceuticals die Verbesserung der Behandlung mit dem bewährten Wirkstoff auf andere Weise voran: So wurde 2005 eine Studie abgeschlossen, die Ärzte und Patienten aufhorchen ließ: Eine frühzeitige Behandlung von Multipler Sklerose kann das Risiko um etwa die Hälfte senken, eine klinisch gesicherte MS zu entwickeln.
In der Regel wird mit der Therapie erst bei klinisch gesicherter MS-Diagnose begonnen, also nach dem zweiten Krankheitsschub. Wegen der positiven Studienergebnisse erhielt der Wirkstoff eine Zulassungserweiterung in Europa, den USA, Kanada und Australien.
"Mastering MS" (Leben mit Multipler Sklerose)
Bayer HealthCare Pharmaceuticals engagiert sich jedoch nicht nur in der Optimierung bestehender Therapien: Das Unternehmen offeriert Ärzten und Patienten auch ein komplettes Hilfsnetzwerk, das sie ständig mit aktuellen Informationen über die Multiple Sklerose versorgt.
Um das Bewusstsein für die umfangreichen und tiefgreifenden Auswirkungen, die MS mit sich bringen kann, zu schärfen, haben wir die Kampagne „Mastering MS“ entwickelt. Diese Kampagne will über die sichtbaren und verborgenen Symptome von MS aufklären. Sie möchte auch deutlich machen, wie wichtig ein frühzeitiger Beginn der MS-Behandlung ist, und dazu anregen, gegebenenfalls weitere Hilfen in Anspruch zu nehmen.
„Mastering MS“ (Leben mit MS) berichtet von Menschen, die mit Multipler Sklerose leben, und veranschaulicht, wie bestimmte Hilfsangebote die MS-Patienten sowie ihre Familien und Freunde dabei unterstützen können, mit der MS Krankheit zurechtzukommen.
- Mehr Informationen über die internationale MS-Patienten-Gemeinschaft und zum Informationsportal für MS-Patienten
- Mehr Informationen über die Initiative "Mastering MS" (Leben mit MS)
Komplettversorgung für MS Patienten
Auf dem Gebiet von Multipler Sklerose ist Bayer HealthCare Pharmaceuticals Pionier mit langfristigem Engagement. BSP hat nicht nur als erstes Unternehmen eine wirksame, innovative Behandlung für MS angeboten, sondern investiert auch laufend in eine verbesserte Unterstützung von MS-Patienten mit einem sogenannten „360°-Support“:
Eine Rundum-Unterstützung der MS Patienten erfolgt durch vielerlei Hilfen, angefangen von einer wirksamen Behandlung der Multiplen Sklerose und einem neuartigen Verabreichungskonzept über direkte Betreuung durch speziell geschulte Pflegekräfte, sog. MS-Beraterinnen, bis hin zu einem breit gefächerten Spektrum an Informations- und Praxismaterial.

















