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Vorsicht Fälschung
Viele Länder können zu Recht stolz auf die Sicherheit und Qualität ihrer Arzneimittelversorgung sein. In einigen Entwicklungsländern sieht die Lage leider anders aus. In Nigeria starben 1990 mehr als 100 Kinder an einem Hustensaft, der mit giftigen Lösungsmitteln gestreckt war. Fünf Jahre später verloren 2500 Menschen ihr Leben, weil ein angeblicher Meningitis-Impfstoff nur Wasser enthielt. Die Liste ließe sich fortsetzen. Der Grund für diese katastrophalen Vorfälle: In Entwicklungsländern, schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), sind mehr als 30 Prozent der verkauften Medikamente gefälscht.
In entwickelten Ländern sind laut WHO weniger als ein Prozent der verkauften Medikamente von Fälschungen betroffen. Allerdings liefern unseriöse Internetapotheken weltweit illegale Produkte. Dort beträgt der Anteil der gefälschten Arzneien über 50 Prozent. Diese Medikamente können die Gesundheit und sogar das Leben der Patienten gefährden. Bei Medikamenteneinkäufen besteht vor allem im Internet demnach zunehmend das Risiko, dass Patienten mit gefälschten Produkten in Berührung kommen. Nur informierte Verbraucher können diesen Risiken begegnen.
In entwickelten Ländern sind laut WHO weniger als ein Prozent der verkauften Medikamente von Fälschungen betroffen. Allerdings liefern unseriöse Internetapotheken weltweit illegale Produkte. Dort beträgt der Anteil der gefälschten Arzneien über 50 Prozent. Diese Medikamente können die Gesundheit und sogar das Leben der Patienten gefährden. Bei Medikamenteneinkäufen besteht vor allem im Internet demnach zunehmend das Risiko, dass Patienten mit gefälschten Produkten in Berührung kommen. Nur informierte Verbraucher können diesen Risiken begegnen.
Unser Engagement
Gefälschte Medikamente stellen eine große Gefahr da, denn ihre Zusammensetzung und Herkunft sind unklar. Deswegen engagieren wir uns für den Patientenschutz. Unser Ziel ist, Patienten die bestmögliche Behandlung ihrer Krankheit zu ermöglichen. Bayer HealthCare Pharmaceuticals ist eine Division der Bayer HealthCare. Bayer HealthCare beschäftigt weltweit über 50.000 Mitarbeiter und gibt jährlich Milliarden für die Forschung aus. Hingegen sind den Herstellern von gefälschten Arzneimitteln die Auswirkungen ihres Handelns egal. Sie stellen persönlichen Profit vor das Wohl der betroffenen Menschen. Gleichzeitig bedrohen die Fälschungen den guten Ruf unseres Unternehmens und unserer Produkte.
Um das Thema einer breiteren Öffentlichkeit bewusst zu machen, hat Bayer HealthCare die Kampagne „Vorsicht Fälschung“ gestartet. Zugleich leisten wir durch produkttechnische Sicherheitsmaßnahmen, den Einsatz interner und externer Ermittler sowie rechtliche Verfolgung unseren Beitrag zur Bekämpfung des Problems.
Um das Thema einer breiteren Öffentlichkeit bewusst zu machen, hat Bayer HealthCare die Kampagne „Vorsicht Fälschung“ gestartet. Zugleich leisten wir durch produkttechnische Sicherheitsmaßnahmen, den Einsatz interner und externer Ermittler sowie rechtliche Verfolgung unseren Beitrag zur Bekämpfung des Problems.
Internationale Zusammenarbeit gegen Fälschungen
In vielen Ländern gibt es entweder keine angemessenen gesetzlichen Vorschriften oder sie werden nicht hinreichend durchgesetzt. Das nutzen international vernetzte Fälscher aus und profitieren davon. Gleichzeitig muss die strafrechtliche Verfolgung der Schuldigen verbessert werden.
Für eine effektive Bekämpfung der Fälscher müssen Industrie, ihre Verbände und staatliche sowie überstaatliche Organisationen kooperieren. Deshalb arbeitet Bayer HealthCare weltweit mit den zuständigen Behörden zusammen und unterstützt darüber hinaus aktiv beispielsweise die Aktivitäten der WHO in der International Medical Products Anti-Counterfeiting Taskforce (IMPACT) sowie die des europäischen Pharmaverbands (EFPIA). Bayer HealthCare ist auch Mitglied im Pharmaceutical Security Institute, im deutschen Aktionskreis Produkt- und Markenpiraterie sowie in der European Alliance for Access to Safe Medicines (EAASM). Der 2007 gegründete Verbund will auf die Mängel der gegenwärtigen Gesetzgebung aufmerksam machen und setzt sich für einen besseren Patientenschutz in Europa ein.
Für eine effektive Bekämpfung der Fälscher müssen Industrie, ihre Verbände und staatliche sowie überstaatliche Organisationen kooperieren. Deshalb arbeitet Bayer HealthCare weltweit mit den zuständigen Behörden zusammen und unterstützt darüber hinaus aktiv beispielsweise die Aktivitäten der WHO in der International Medical Products Anti-Counterfeiting Taskforce (IMPACT) sowie die des europäischen Pharmaverbands (EFPIA). Bayer HealthCare ist auch Mitglied im Pharmaceutical Security Institute, im deutschen Aktionskreis Produkt- und Markenpiraterie sowie in der European Alliance for Access to Safe Medicines (EAASM). Der 2007 gegründete Verbund will auf die Mängel der gegenwärtigen Gesetzgebung aufmerksam machen und setzt sich für einen besseren Patientenschutz in Europa ein.
Fragen und Antworten
Warum werden Medikamente gefälscht?
Die Fälschung von Medikamenten ist für kriminelle Organisationen besonders lukrativ. In Ländern mit geringem Risiko auf wirksame Bestrafung lohnen sich Herstellung und Handel mit falschen Arzneimitteln sogar mehr als der Drogenhandel. Die Fälscher versuchen, ein äußerlich mit dem Original verwechselbares Produkt herzustellen, und so den guten Ruf des Herstellers auszunutzen. Der Inhalt des Produkts und seine Folgen für die Gesundheit der Patienten interessieren den Fälscher dabei nicht.
Welche Medikamente werden gefälscht?
Gefälscht werden sowohl patentgeschützte Arzneimittel als auch so genannte Generika. Weltweit wohl am meisten betroffen sind Antibiotika und sogenannte „Lifestyle“-Produkte wie zum Beispiel Potenzmittel. Die kriminellen Organisationen scheuen sich aber auch nicht davor, rezeptpflichtige Mittel für schwere Erkrankungen wie AIDS oder Krebs zu fälschen. Die meisten der sichergestellten Fälschungen stammen aus China und Indien.
Wann gilt ein Medikament als Fälschung?
Als Fälschungen definiert die WHO Arzneimittel, die hinsichtlich ihrer Identität und/oder Herkunft vorsätzlich falsch gekennzeichnet sind. Das betrifft Medikamente
- die den richtigen Wirkstoff in zu hoher oder zu niedriger Dosis beinhalten
- deren Verfallsdatum manipuliert wurde
- die keinen Wirkstoff beinhalten
- die einen anderen als den angegebenen Wirkstoff beinhalten
- die gefälschte Verpackungen, Blister und/oder Beipackzettel haben
Warum sind gefälschte Medikamente so gefährlich?
Gefälschte Arzneimittel können Giftstoffe oder Verunreinigungen enthalten, die den Patienten schaden. Niemand garantiert für ihre Herkunft oder Zusammensetzung. Auch wenn die Fälschung gewisse Wirkstoffe enthält, kann eine mindere Qualität oder Quantität dazu führen, dass eine nachfolgende Impfung versagt oder eine Resistenz gegen den eigentlichen Wirkstoff hergestellt wird.
Wie schütze ich mich vor Fälschungen?
Es ist prinzipiell gefährlich, Medikamente aus „privater Hand“ zu beziehen und so etwa die Rezeptpflicht zu umgehen. Das gleiche gilt für Medikamenteneinkäufe in Ländern mit schwacher staatlicher Aufsicht. Selbst von Fachleuten sind Original und Fälschung auf den ersten Blick oftmals nicht leicht auseinander zu halten. Hauptquelle für gefälschte Medikamente ist beispielsweise in Deutschland das Internet. Online sollten Medikamente deshalb nur bei vertrauenswürdigen Internetapotheken gekauft werden. Patienten können sich bei ihren Krankenkassen über seriöse Internetanbieter informieren.

















