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Neue Hoffnung im Kampf gegen die Afrikanische Schlafkrankheit
28. Mai 2009:
Die Afrikanische Schlafkrankheit
60 Millionen Menschen sind laut WHO in Afrika alleine südlich der Sahara von der Afrikanischen Schlafkrankheit, auch Afrikanische Trypanosomiasis genannt, bedroht. Der parasitäre Erreger wird durch den Biss der Tsetse-Fliege übertragen und ist besonders verbreitet unter der ärmsten Bevölkerung in ländlichen Gebieten dieser Region.
Die Krankheit kann über Monate oder sogar Jahre hinweg unbemerkt bleiben. Wenn sich schließlich die Symptome zeigen, ist die Krankheit bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, in welchem der Parasit das Gehirn befallen hat und das zentrale Nervensystem betroffen ist. Unbehandelt verläuft die Afrikanische Schlafkrankheit tödlich.
Eine neue Kombinationstherapie verspricht Erfolg
Eine Kombinationstherapie aus Medikamenten mit den Wirkstoffen Nifurtimox von Bayer Schering Pharma und Eflornithin von einem anderen Arzneimittelhersteller hat sich in klinischen Studien im Kampf gegen die Krankheit als besonders vielversprechend erwiesen. Die WHO hat daraufhin im Mai 2009 diese Kombinationstherapie auf die Liste der unentbehrlichen Medikamente aufgenommen.
Parallel laufen bereits in den Ländern, in denen die Krankheit endemisch ist, die Vorbereitungen für die Einführung dieser Behandlung. Die WHO will neben den Medikamenten auch Schulungsmaßnahmen anbieten, um damit den Zugang zur Kombinationstherapie sicherzustellen.
Bayer Schering Pharma engagiert sich im Kampf gegen die Schlafkrankheit
Bayer Schering Pharma stellt der WHO die Tabletten mit dem Wirkstoff Nifurimox kostenlos zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir auch die klinischen Studien unterstützt, um die Eignung von Nifurtimox für die Behandlung der Afrikanischen Schlafkrankheit zu prüfen.
Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schlafkrankheit stellen wir seit 2002 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch das Medikament mit dem Wirkstoff Suramin bereit. Unser Vertrag, der bereits um weitere fünf Jahre verlängert wurde, garantiert der WHO den kostenlosen Bezug des Arzneimittels.
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