Wir kooperieren mit USAID, um einen nachhaltigen Markt für Verhütungsmittel in Afrika zu schaffen

Mehr als 215 Millionen Frauen weltweit würden gerne verhüten und so die Größe ihrer Familie planen, wenn sie die Möglichkeit hätten. Dies ist jedoch besonders in Entwicklungsländern nicht immer der Fall. Mit Hilfe der Contraceptive Security Initiative erhalten alle Frauen mit mittlerem Einkommen in vorerst elf subsaharischen Entwicklungsländern Zugang zu bezahlbaren oralen Kontrazeptiva.

Frauen in Äthiopien werden als erste von der gemeinsamen Initiative der Pharma-Division von Bayer HealthCare (BHC) und der US-Behörde für internationale Entwicklung, United States Agency for International Development (USAID), profitieren können, die dazu beitragen soll, Frauen in Afrika südlich der Sahara Zugang zu bezahlbaren Verhütungsmitteln zu ermöglichen. Die Initiative stellt für Bayer HealthCare einen neuen strategischen Ansatz und einen innovativen Weg zur Erschließung der Märkte in Entwicklungsländern dar.

Foto: Contraceptive Security Initiative
Frauen in Äthiopien werden als erste von der gemeinsamen Initiative der Pharma-Division von Bayer HealthCare und der US-Behörde für internationale Entwicklung, United States Agency for International Development (USAID), profitieren. Sie können eine Verhütungspille zu einem für sie erschwinglichen Preis kaufen.
„Alle Frauen haben ein Recht auf eine selbstbestimmt Familienplanung und mit dieser nachhaltigen Initiative wollen wir in der Kooperation mit unserem Partner USAID dafür sorgen, dass Frauen die Möglichkeit erhalten das Originalpräparat Microgynon Fe zu bezahlbaren Preisen zu erhalten.“, erklärt Klaus Brill, Vice President für Corporate Commercial Relations bei Bayer HealthCare, die Initiative. Mit der Initiative soll die Versorgung sichergestellt werden und daher wird die Pille in Apotheken in Städten und ländlichen Gegenden Äthiopiens langfristig zu erhalten sein. Dem Programm kommt das Wissen über existierende Vertriebswege und -netzwerke von Bayer HealthCare zu Gute.

Die „Contraceptive Security Initiative“ von Bayer HealthCare und USAID ist mit der ersten Markteinführung im Dezember 2010 in Äthiopien gestartet. Die Einführung in Äthiopien steht am Anfang eines Roll-outs in Etappen: Zehn weitere afrikanische Länder südlich der Sahara werden folgen. Mitte 2011 soll es mit Uganda und Tansania weitergehen. Während der fünfjährigen Markteinführungsphase unterstützt USAID die Contraceptive Security Initiative mit der Übernahme aller anfallenden Kosten für die Entwicklung und Implementierung von länderspezifischem Informationsmaterial, das über die Verhütungspille aufklärt. Dies soll einen Beitrag dazu leisten, Frauen eine bewusste und informierte Entscheidung über ihren persönlichen Umgang mit Empfängnisverhütung zu ermöglichen.

„Wir sind uns bewusst, dass der private Sektor eine wichtige Rolle bei der nachhaltigen Entwicklung spielt“, sagte Thomas Staal, der Vorsitzende von USAID in Äthiopien, während der Startveranstaltung für das Programm. „Und in diesem speziellen Fall geht es darum sicherzustellen, dass Frauen in Äthiopien Zugang zu einer nachhaltigen Versorgung mit qualitativ hochwertigen oralen Verhütungsmitteln zu erschwinglichen Preisen haben.“

Mit einer Bevölkerung von 80 Millionen ist Äthiopien für Bayer HealthCare und USAID ein guter Standort, um das gemeinsame Programm zu starten. Die Bevölkerung ist groß und die Märkte des Landes sind relativ gut entwickelt. Und es besteht eine hohe Nachfrage nach Verhütungsmitteln, die noch nicht gedeckt wird. Die Beteiligten hoffen, dass die „Contraceptive Security Initiative“ neue Wege schaffen wird, auf denen orale Verhütungsmittel zu den Frauen im subsaharischen Afrika gelangen können und ihnen somit eine bewusste und informierte Entscheidung im Rahmen der individuellen Familienplanung zu ermöglichen.
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