Besserer Zugang zu sicherer und bezahlbarer Verhütung in Uganda

Partnerschaft zwischen Bayer und USAID ermöglicht breiten Bevölkerungsschichten in Uganda besseren Zugang zu oralen Kontrazeptiva

Links: Klaus Brill, Vice President Corporate Commercial Relations
Mitte: Ulrike von Gilardi, Senior Manager Social HealthCare Programs
Rechts: Bernard Mutua Kituku, Social HealthCare Programs Support Kenya
Wie in anderen afrikanischen Ländern auch, besteht in Uganda eine hohe Nachfrage nach Verhütungsmitteln, um Familienplanung nach eigenen Wünschen zu gestalten, ungewollte oder risikoreiche Schwangerschaften zu vermeiden und die Gesundheit von Müttern und Kindern zu verbessern. Durch die Anwendung der Verhütungsmethode kann der Zeitpunkt für eine neue Schwangerschaft geplant werden. Durch die Abgabe von Verhütungsmitteln über Regierungsprogramme und Hilfsorganisationen allein kann dieser Bedarf nicht gedeckt werden und den Kauf oraler Kontrazeptiva im Privatmarkt können sich viele Paare nicht leisten. Um diese Lücke zu schließen, haben Bayer Healthcare und die US-amerikanische Entwicklungsorganisation United States Agency for International Development (USAID) gemeinsam die Contraceptive Security Initiative, eine auf nachhaltige Entwicklung ausgerichtete Initiative, ins Leben gerufen.
Das Hauptziel des innovativen Public-Private Partnership-Projekts besteht darin, Paaren mit mittlerem Einkommen den Zugang zu hochqualitativen Originalprodukten für die Empfängnisverhütung zu einem erschwinglichen Preis zu ermöglichen. Zugleich leistet die Initiative einen Beitrag dazu, zwei von acht Millennium-Entwicklungszielen, die am 9. September 2000 von 189 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet wurden, zu erreichen. Das Millenniumsziel 4 zielt auf die Senkung der Kindersterblichkeit, das Millenniumsziel 5 auf die Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Müttern – und dabei konkret auf die Senkung der Sterblichkeitsrate von Müttern und den allgemeinen Zugang zu reproduktiver Gesundheit.


Im Rahmen des Programms wird auch länderspezifisches Informationsmaterial zur Aufklärung über die Verhütungspille bereitgestellt, um Paaren eine bewusste und selbstbestimmte informierte Entscheidung über ihren persönlichen Umgang mit Empfängnisverhütung zu ermöglichen.
Während Bayer seine medizinische Expertise und Verhütungsmittel bereitstellt, sowie die Distribution vom Produktionsstandort Berlin bis zur Konsumentin sicherstellt, unterstützt USAID die von Bayer organisierten Marketingaktivitäten in der Region südlich der Sahara während der Anlaufphase der Initiative.
Nach einem erfolgreichen Start der Umsetzung der Initiative in Äthiopien im vergangenen Jahr ist nun Uganda das zweite afrikanische Land, in dem die Contraceptive Security Initiative eingeführt wird. In Ugandas Apotheken wird künftig ein weltweit vertriebenes Pillenpräparat zu einem erschwinglichen Preis erhältlich sein. In einer Veranstaltung am 23. September 2011 in Ugandas Hauptstadt Kampala mit Vertretern von Bayer, USAID und dem Gesundheitsministerium von Uganda wurde der Start der Initiative in Uganda bekanntgegeben.
Die Partnerschaft zur Contraceptive Security Initiative zwischen Bayer und USAID wurde im September 2009 begründet. Nach dem Start in Äthiopien 2010 und der jetzigen Einführung in Uganda sind bis 2014 weitere afrikanische Länder südlich der Sahara vorgesehen.

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