Bayer Schering Pharma unterstützt Partnerschaften für Gesundheitsfürsorge in Entwicklungsländern
Die Rolle Privatwirtschaft in der Entwicklungszusammenarbeit
In Fachvorträgen zeichneten ausgewählte Experten Herausforderungen und Ziele einer grenzüberschreitenden privat-öffentlichen Partnerschaft (PPP) auf: Bislang gebe es eine breite Zusammenarbeit beim Aufbau lokaler Krankenhäuser und bei Bildungsfragen. Eine wichtige Rolle kommt dem privaten Sektor demnach auch bei der Ausgestaltung klarer nationaler Regelungen für Packungsrichtlinien beim Medikamentenverkauf zu, da in vielen Entwicklungsländern zumeist ein "offener Verkauf" von Medizin gang und gäbe sei.
Mehrere Forscher erörterten notwendige Aktivitäten bei der Aus- und Weiterbildung von Ärzten und medizinischem Personal in den betreffenden Ländern. Der Bund der deutschen Industrie beispielsweise stellte seine in Zusammenarbeit mit der KfW und dem Bundesentwicklungshilfe-Ministerium gestartete Initiative "Healthcare Infrastructure in Developing Countries and Emerging Markets" vor. Private Partner dieses Investments sind unter anderen Siemens, Asklepios und das Klinikum Chemnitz.
Experten verwiesen während der Tagung darauf, dass für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in den Entwicklungsländern verstärkte Sensibilität privater Partner hinsichtlich nationaler Besonderheiten notwendig sei. Dies drücke sich oft in Details aus wie ausreichend eingeplanten Zeitfenstern für Patienten während Diagnose und Behandlung oder auch hinsichtlich gutem Kontakt mit lokalen Verantwortlichen. Grundsätzlich notwendig sei ein intensiver Dialog mit den Regierungen der Entwicklungsländer, aber auch deren Entgegenkommen für Partner des privaten Medizinsektors.
Partnerschaften als Eckpfeiler des Engagements von Bayer Schering Pharma
Wir unterstützen diese Fachtagung im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements. Unsere Hilfsprogramme für eine verbesserte Gesundheitsfürsorge basieren auf einer langfristigen Zusammenarbeit mit anerkannten Hilfsorganisationen und internationalen Gremien. Diese sorgen dafür, dass unsere Hilfe vor Ort ankommt – und nachhaltig wirkt.
Ein gutes Beispiel ist unser Engagement für Aufklärung und sichere Verhütung. Bayer Schering Pharma informiert über Methoden der Familienplanung und erleichtert – vor allem in armen Ländern – den Zugang zu Verhütungsmitteln. Das Unternehmen setzt hier auf die Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Hilfsorganisationen.


















