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Deutsches Krebsforschungszentrum und Bayer vereinbaren strategische Allianz
Innovative Zusammenarbeit von akademischer und industrieller Forschung
26. November 2008
Dafür werden Bayer und das Deutsche Krebsforschungszentrum in den nächsten zwei Jahren insgesamt 3,5 Millionen Euro in die gemeinsame Krebsforschung investieren – jeweils 1,75 Mio. Euro von jedem der Partner. Die zunächst auf zwei Jahre angelegte Allianz geht dabei neue Wege: Die gemeinschaftlich bereitgestellten Gelder werden flexibel für aktuelle Projekte verwendet. Ein gemeinsames Komitee entscheidet über die Auswahl der jeweiligen Projekte und die Mittelvergabe. Somit bleibt den Wissenschaftlern viel Gestaltungsspielraum – eine gute Voraussetzung für Innovation, die beiden Partnern zugute kommt.
„Aufgrund des dynamischen Wissenszuwachses und der enormen Komplexität der biomedizinischen Forschung sind Exzellenz-Netzwerke heute ein entscheidender Erfolgsfaktor. Mit dieser strategischen Allianz schaffen wir die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit und verbinden die wissenschaftliche Exzellenz eines Spitzenforschungsinstituts mit der ausgewiesenen Expertise von Bayer in der Arzneimittelentwicklung“, sagte Dr. Wolfgang Plischke, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und dort unter anderem verantwortlich für Innovation und Technologie. „Diese Partnerschaft stärkt zudem den Wissenschaftsstandort Deutschland.“
Im Mittelpunkt der Kooperation sollen gemeinsame anwendungsnahe Projekte zur Erforschung von Molekülen, Mechanismen und Modellen stehen, die Impulse für die Entwicklung neuer Therapien gegen Krebs geben können. Zudem sollen neue Diagnoseverfahren untersucht werden, die den individuellen Krankheits- und Therapieverlauf überwachen sowie den Behandlungserfolg vorhersagen können. So genannte Biomarker – körpereigene Stoffe, deren Menge sich im Verlauf einer Erkrankung verändert – könnten hierbei eine entscheidende Rolle spielen.
„Das Deutsche Krebsforschungszentrum steht für exzellente Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Onkologie, Bayer Schering Pharma verfügt über langjährige Erfahrung in der pharmazeutischen Entwicklung von Wirkstoffen. Die Bündelung der Stärken beider Partner erzeugt ein außerordentlich großes Potenzial entlang der Wertschöpfungskette – von der Entdeckung eines wirksamen Moleküls bis hin zur klinischen Anwendung“, erläuterte Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums. „Damit können Krebspatienten künftig schneller von neuen Entwicklungen profitieren.“
Grundlage der Partnerschaft sind neben der Projektarbeit ein regelmäßiger Informationsaustausch und Wissenstransfer. Gemeinsame Projekte sind auch mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) angestrebt. Das NCT ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg sowie der Deutschen Krebshilfe. Ziel ist es, die kliniknahe onkologische Forschung am Standort Heidelberg zu vernetzen.
„Aufgrund des dynamischen Wissenszuwachses und der enormen Komplexität der biomedizinischen Forschung sind Exzellenz-Netzwerke heute ein entscheidender Erfolgsfaktor. Mit dieser strategischen Allianz schaffen wir die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit und verbinden die wissenschaftliche Exzellenz eines Spitzenforschungsinstituts mit der ausgewiesenen Expertise von Bayer in der Arzneimittelentwicklung“, sagte Dr. Wolfgang Plischke, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und dort unter anderem verantwortlich für Innovation und Technologie. „Diese Partnerschaft stärkt zudem den Wissenschaftsstandort Deutschland.“
Im Mittelpunkt der Kooperation sollen gemeinsame anwendungsnahe Projekte zur Erforschung von Molekülen, Mechanismen und Modellen stehen, die Impulse für die Entwicklung neuer Therapien gegen Krebs geben können. Zudem sollen neue Diagnoseverfahren untersucht werden, die den individuellen Krankheits- und Therapieverlauf überwachen sowie den Behandlungserfolg vorhersagen können. So genannte Biomarker – körpereigene Stoffe, deren Menge sich im Verlauf einer Erkrankung verändert – könnten hierbei eine entscheidende Rolle spielen.
„Das Deutsche Krebsforschungszentrum steht für exzellente Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Onkologie, Bayer Schering Pharma verfügt über langjährige Erfahrung in der pharmazeutischen Entwicklung von Wirkstoffen. Die Bündelung der Stärken beider Partner erzeugt ein außerordentlich großes Potenzial entlang der Wertschöpfungskette – von der Entdeckung eines wirksamen Moleküls bis hin zur klinischen Anwendung“, erläuterte Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums. „Damit können Krebspatienten künftig schneller von neuen Entwicklungen profitieren.“
Grundlage der Partnerschaft sind neben der Projektarbeit ein regelmäßiger Informationsaustausch und Wissenstransfer. Gemeinsame Projekte sind auch mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) angestrebt. Das NCT ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg sowie der Deutschen Krebshilfe. Ziel ist es, die kliniknahe onkologische Forschung am Standort Heidelberg zu vernetzen.
Über das Deutsche Krebsforschungszentrum
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland und Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. Über 2.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon 850 Wissenschaftler, erforschen die Mechanismen der Krebsentstehung und arbeiten an der Erfassung von Krebsrisikofaktoren. Sie liefern die Grundlagen für die Entwicklung neuer Ansätze in der Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen. Daneben klären die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Krebsinformationsdienstes (KID) Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert.

















