Maßnahmen an unseren Standorten
Bayer HealthCare Pharmaceuticals hat weltweit an seinen Produktionsstandorten Einsparpotenziale identifiziert, um Energie effizienter zu erzeugen und um weniger Energie zu verbrauchen.
An unserer Unternehmenszentrale in Berlin koordiniert ein Energiesparforum unsere Aktivitäten für den Klimaschutz.
An unserer Unternehmenszentrale in Berlin koordiniert ein Energiesparforum unsere Aktivitäten für den Klimaschutz.
Das Energiesparforum
Mit den Maßnahmen können wir in Berlin nach derzeitiger Einschätzung jährlich ca. 1.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Einsparpotenziale betreffen folgende Bereiche: Produktionsanlagen, Gebäude inklusive Gebäudetechnik, die standorteigene Energieerzeugung sowie die Fahrzeugflotte.
Mit den Maßnahmen können wir in Berlin nach derzeitiger Einschätzung jährlich ca. 1.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Einsparpotenziale betreffen folgende Bereiche: Produktionsanlagen, Gebäude inklusive Gebäudetechnik, die standorteigene Energieerzeugung sowie die Fahrzeugflotte.
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Die Produktionsanlagen
Wir haben energiesparende Komponenten in bestehende Anlagen integriert, die Gebäudetechnik modernisiert und die Anlagenfahrweise optimiert. Wir erreichten somit in den Berliner Produktionsanlagen einen geringeren Energieverbrauch. -
Die Gebäudetechnik
Im Bereich der Gebäudetechnik wird durch Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen die Wärmedämmung verbessert, eine effektive Wärmerückgewinnung erzielt und energiesparende Klimatisierung der Gebäude erreicht. -
Die Energiezentrale
Der spezifische Brennstoff-Verbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen liegen auf äußerst niedrigem Niveau.
Seit Anfang der siebziger Jahre betreiben wir in Berlin eine betriebseigene Energiezentrale nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Sie ermöglicht die Verbindung von Dampf- und Heißwassererzeugung (Wärme), Stromerzeugung (Kraft) und Klimawassererzeugung (Kälte). Der Wirkungsgrad der Energiezentrale ist ca. doppelt so hoch wie der von konventionellen Kraftwerken zur Stromerzeugung. Dies wird durch die konsequente Nutzung der anfallenden thermischen Energie in einem Standort-Wärme-/Kältenetz erreicht. In der kalten Jahreszeit wird Wärme für Heizzwecke genutzt, in der warmen Jahreszeit wird die Energie in Form von Kälte für Produktionsprozesse und Gebäude genutzt.
Der in der Energiezentrale erzeugte Strom deckt ca. 50 Prozent des Eigenbedarfs des Berliner Standorts. Die standorteigene zentrale Erzeugung von Heiz-, Kühl- und Elektroenergien ermöglicht kurze, energiesparende Verteilungswege und den Einsatz hocheffizienter Technik. So werden zum Beispiel Kompressionskältemaschinen eingesetzt, die mehr als doppelt so hohe Wirkungsgrade haben wie normale Kleingeräte. Alle anfallenden Restwärme- und -kältemengen von Prozessen und Gebäuden werden, wenn möglich, wieder genutzt. So befasst sich beispielsweise ein aktuelles Projekt mit der Nutzung von Verdampfungskälte, die bei der Entnahme von Flüssigstickstoff entsteht. -
Die Fahrzeugflotte
In Berlin wird Ende 2009 ein erstes Erdgasfahrzeug in Betrieb genommen. Sukzessive sollen weitere Fahrzeuge unserer Flotte durch CO2-arme Fahrzeuge ersetzt werden. Dieses Vorhaben schließt auch Dienstwagen mit ein. Unser Ziel ist es, den CO2 -Ausstoß der Fahrzeugflotte bis 2012 um 20 Prozent zu verringern.
Die Mitarbeiterkampagne
Wir regen unsere Mitarbeiter dazu an, bei der Verbesserung der Energiebilanz mitzuhelfen. Das Unternehmen fördert energiebewusstes Verhalten.
Wir planen, Mitte 2009 eine zweite Mitarbeiterkampagne zum Thema Klimaschutz durchzuführen. Unter dem Motto "Ideen voller Energie - Energie voller Ideen" können engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen, den Energieverbrauch zu drosseln. Energiesparendes Verhalten am Arbeitsplatz soll dazu führen, CO2-Emissionen zu reduzieren.
Wir regen unsere Mitarbeiter dazu an, bei der Verbesserung der Energiebilanz mitzuhelfen. Das Unternehmen fördert energiebewusstes Verhalten.
Wir planen, Mitte 2009 eine zweite Mitarbeiterkampagne zum Thema Klimaschutz durchzuführen. Unter dem Motto "Ideen voller Energie - Energie voller Ideen" können engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen, den Energieverbrauch zu drosseln. Energiesparendes Verhalten am Arbeitsplatz soll dazu führen, CO2-Emissionen zu reduzieren.
Das Berliner Klimabündnis
Bayer ist Gründungsmitglied des "Berliner Klimabündnis", einer Initiative, die am 9. Oktober 2008 ins Leben gerufen wurde. Das Klimabündnis zeigt das partnerschaftliche Engagement des Berliner Senats und der Wirtschaft. Auf lokaler Ebene sollen Aktivitäten gegen den Klimawandel umgesetzt werden. Ziel ist es, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2010 um 25 Prozent zu reduzieren (Vergleichsjahr: 1990).
Zwei weitere Maßnahmen ergänzen die Klimaschutz-Aktivitäten von Bayer in Berlin. Der Teilkonzern Bayer MaterialScience bringt seine Kompetenzen im Bereich hochwertiger Materialien am Runden Tisch der Berliner Wohnungswirtschaft ein. Schwerpunkt dabei ist die Wärmedämmung des Berliner Wohnungsbestandes und öffentlicher Gebäude.
Bayer ist Gründungsmitglied des "Berliner Klimabündnis", einer Initiative, die am 9. Oktober 2008 ins Leben gerufen wurde. Das Klimabündnis zeigt das partnerschaftliche Engagement des Berliner Senats und der Wirtschaft. Auf lokaler Ebene sollen Aktivitäten gegen den Klimawandel umgesetzt werden. Ziel ist es, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2010 um 25 Prozent zu reduzieren (Vergleichsjahr: 1990).
Zwei weitere Maßnahmen ergänzen die Klimaschutz-Aktivitäten von Bayer in Berlin. Der Teilkonzern Bayer MaterialScience bringt seine Kompetenzen im Bereich hochwertiger Materialien am Runden Tisch der Berliner Wohnungswirtschaft ein. Schwerpunkt dabei ist die Wärmedämmung des Berliner Wohnungsbestandes und öffentlicher Gebäude.
Die internationale Wanderausstellung "Parasites - Global Players"
Die internationale Wanderausstellung "Parasites - Global Players", die wir in Kooperation mit dem Museum für Naturkunde Berlin vorbereiten, will die breite Öffentlichkeit über Parasiten und die wachsende Gefahr ihrer Verbreitung durch den Klimawandel informieren. Die Ausstellung wird 2010 starten.
Die internationale Wanderausstellung "Parasites - Global Players", die wir in Kooperation mit dem Museum für Naturkunde Berlin vorbereiten, will die breite Öffentlichkeit über Parasiten und die wachsende Gefahr ihrer Verbreitung durch den Klimawandel informieren. Die Ausstellung wird 2010 starten.
Der "Bayer Climate Award"
Bayer fördert über seine eigenen Forschungsanstrengungen hinaus externe wissenschaftliche Innovationen mit dem "Bayer Climate Award". Mit diesem internationalen Preis für Klimaforschung hat die Bayer Science & Education Foundation im März 2009 den Energieeffizienz-Experten Professor em. Dr.-Ing. Eberhard Jochem vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe ausgezeichnet.
Professor em. Dr.-Ing. Eberhard Jochem hat nachgewiesen, dass die Steigerung der Energieeffizienz der zentrale Hebel zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen in den verschiedenen Bereichen unserer Industriegesellschaft ist. Allein in Deutschland könnten durch eine verbesserte Energieeffizienz fast 15 Prozent der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 auf wirtschaftlich rentable Weise eingespart werden.
Ferner wird die Stiftung im Rahmen ihres Stipendienprogramms unter dem Titel "Bayer Climate Fellows" engagierten Schülerinnen und Schülern mit einer finanziellen Unterstützung von bis zu 5.000 Euro die Teilnahme an Seminaren zum Thema Klimaschutz im Ausland ermöglichen.
Mehr Informationen über den Bayer Klimapreis
Bayer fördert über seine eigenen Forschungsanstrengungen hinaus externe wissenschaftliche Innovationen mit dem "Bayer Climate Award". Mit diesem internationalen Preis für Klimaforschung hat die Bayer Science & Education Foundation im März 2009 den Energieeffizienz-Experten Professor em. Dr.-Ing. Eberhard Jochem vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe ausgezeichnet.
Professor em. Dr.-Ing. Eberhard Jochem hat nachgewiesen, dass die Steigerung der Energieeffizienz der zentrale Hebel zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen in den verschiedenen Bereichen unserer Industriegesellschaft ist. Allein in Deutschland könnten durch eine verbesserte Energieeffizienz fast 15 Prozent der CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 auf wirtschaftlich rentable Weise eingespart werden.
Ferner wird die Stiftung im Rahmen ihres Stipendienprogramms unter dem Titel "Bayer Climate Fellows" engagierten Schülerinnen und Schülern mit einer finanziellen Unterstützung von bis zu 5.000 Euro die Teilnahme an Seminaren zum Thema Klimaschutz im Ausland ermöglichen.
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